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Wissenswertes zum Wohl Ihrer Tiere

Tierarzt Josef Gossen informiert

Liebe Tierfreunde,
auf dieser Seite möchten wir Sie über verschiedene Themen zu häufig auftretenden Erkrankungen, Problemen und Fragen zur Haltung von Haustieren informieren. Zukünftig möchten wir die Infotexte erweitern und regelmäßig neue Beiträge veröffentlichen. Es lohnt sich also, von Zeit zu Zeit vorbeizuschauen. Wenn Sie Fragen zu einem Thema haben oder mehr erfahren möchten, dann rufen Sie uns gerne an oder senden Sie uns eine Nachricht. Wir freuen uns auf Ihren Kontakt!

Ihr Josef Gossen
Praktizierender Tierarzt aus Krefeld-Hüls

Aktuelle Themen im Überblick

Liebe Kunden, um auch an Wochenenden die medizinische Versorgung unserer Patienten zu gewährleisten, nehmen wir am Tierärztlichen Notdienst für Krefeld und Umgebung teil. Sollten Sie also außerhalb unserer Sprechzeiten an Wochenenden oder Feiertagen medizinische Hilfe für Ihr Tier benötigen, erreichen Sie unter der Telefonnummer 0700 / 843 746 66 (6,3 Ct/Min.) direkt die diensthabende Tierarztpraxis. Auf der Homepage tierarzt-notdienst-krefeld.de finden Sie schnell und unkompliziert, welche Praxis Notdienst hat und wie Sie diese am besten erreichen.

Viele Hunde und Katzen haben Angst vor lauten Geräuschen. Sie reagieren bei Gewitter oder Lärm mit Stress und Angstzuständen. Dies kann sich durch umherlaufen, zittern, verkriechen, bellen, jaulen oder Futterverweigerung äußern. Auch das alljährliche Silvesterfeuerwerk bedeutet für viele Vierbeiner großen Stress. Nicht nur zum Jahreswechsel, sondern auch an den Tagen vor und nach dem 31. Dezember sind die Tiere immer wieder Böllern und Feuerwerkskörpern ausgesetzt. Verschiedene Therapeutika, auf Basis von Milcheiweiß, Pflanzenextrakten oder Pheromonen, können dabei helfen, die Tage rund um Silvester entspannter und stressfreier verlaufen zu lassen. Wichtig ist hierbei die Unterstützung Ihres Vierbeiners mit stressreduzierenden Mitteln frühzeitig, das heißt am besten drei Wochen vor Silvester, zu beginnen. Wir beraten Sie gerne und finden das Produkt, welches zu Ihrem Tier passt.

Chronische Nierenerkrankungen sind bei älteren Hunden und besonders bei Katzen ab dem 7. Lebensjahr ein relativ häufig auftretendes Problem. In den meisten Fällen handelt es sich um eine nicht heilbare Erkrankung, in deren Verlauf die Nierenfunktion immer weiter abnimmt. Da die ersten Veränderungen im Verhalten von Hund und Katze schleichend auftreten und häufig auf das zunehmende Alter zurückgeführt werden, bemerken Besitzer Krankheitssymptome oft erst im fortgeschrittenen Stadium, wenn schon circa 75Prozent des Nierengewebes zerstört sind. Bei frühzeitiger Diagnose und Therapie ist es für die meisten Patienten möglich, eine gute Lebensqualität über einen längeren Zeitraum zu erhalten. Aus diesem Grund sollten Hunde und Katzen, vor allem im fortgeschrittenen Alter, regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung inklusive Blutuntersuchung beim Tierarzt vorgestellt werden. Haben Sie fragen zur Chronischen Nierenerkrankung oder zur vorsorgenden Untersuchung? Wir beraten Sie gerne.

Ebenso wie wir Menschen leiden auch Hunde manchmal unter Durchfall. Tritt dies gelegentlich auf, besteht noch kein Grund zur Beunruhigung. Meist liegen die Ursachen für eine Diarrhoe in einer falschen Ernährung oder einer Futterumstellung. Auch Aas oder ungeeignete Lebensmittel, die der Vierbeiner verbotenerweise gefressen hat, können eine Durchfallerkrankung auslösen. Verschwinden die Symptome innerhalb von 24 Stunden und zeigt der Hund in dieser Zeit keine weiteren Auffälligkeiten, ist die Dysenterie in der Regel harmlos. Anders verhält es sich, wenn der Vierbeiner an Brechdurchfall leidet, sich Blut im Kot befindet oder Unterleibskrämpfe erkennbar sind. In diesen Fällen sollten Sie sofort einen Tierarzt aufsuchen, der eine ernste Erkrankung ausschließen und die passenden Medikamente, wie zum Beispiel Kohletabletten zur Entgiftung, verordnen kann. Unter Umständen ist eine andere Futterzusammensetzung oder eine spezielle Diät empfehlenswert. Unsere Experten beraten Sie gerne ausführlich und beantworten Ihre Fragen.

Parasiten, wie Zecken, Flöhe, Würmer oder Milben sind nicht nur lästig, sie können bei Ihren vierbeinigen Hausbewohnern auch ernsthafte Erkrankungen hervorrufen. Während Zecken und Milben überwiegend von Frühjahr bis Herbst auftreten, können Flöhe oder Würmer ganzjährig zu Problemen führen. Zudem sind Pelzflöhe in der Lage, Krankheiten zu übertragen, da sie ihre Wirte beißen und von Tier zu Tier springen. Sie nisten sich gerne im häuslichen Umfeld von Hunden oder Katzen ein und bevölkern als Nestflöhe Teppiche, Vorhänge oder Hundebetten. Ein gesundheitliches Risiko besteht auch bei einer Wurminfektion. Weit verbreitet sind in Deutschland Bandwürmer (Zestoden). Durch regelmäßige Wurmkuren, die prophylaktisch anzuwenden sind, lassen sie sich erfolgreich bekämpfen. Auch den Befall mit anderen Parasiten können Tierhalter bereits im Vorfeld verhindern: Spezielle Spot-On Präparate, Flohhalsbänder oder Tinkturen sind wirksame Methoden. Zudem gehört eine Zeckenzange zur Tierausstattung, mit dem sich die hartnäckigen Blutsauger einfach entfernen lassen, bevor sie Schaden anrichten können. In unserer Praxis erhalten Sie verschiedene Antiparasitika für Ihr Haustier. Fragen Sie uns, wir beraten Sie umfassend.

Wer Hauskaninchen hält, sollte auf eine gesunde und artgerechte Ernährung der Kleinsäuger achten. Kaninchen ernähren sich hauptsächlich von Heu und frischen Gräsern. Gut geeignet sind viele rohe Gemüsesorten sowie Garten- und Küchenkräuter. Getreidereiches und zuckerhaltiges Kraftfutter, wie es im Supermarkt erhältlich ist, schadet dagegen ihrem komplexen Darmsystem sowie den Zähnen, die ein Leben lang weiterwachsen. Frisst ein Langohr plötzlich nicht mehr, können Zahnprobleme vorliegen, eine Magenüberladung oder eine Verstopfung. Tierhalter sollten der Ursache möglichst rasch auf den Grund gehen, denn wenn Kaninchen nicht fressen, können sie auch keinen Kot absetzen, wodurch ernste Probleme entstehen können. Deshalb mümmeln sie eigentlich immerzu. Zudem ist Appetitlosigkeit ein Alarmzeichen. Denn als Fluchttiere zeigen die Hasenähnlichen immer erst, dass es ihnen nicht gut geht, wenn eine Erkrankung bereits fortgeschritten ist. Zögern Sie daher nicht zu lange und suchen Sie bei fressunlustigen Kaninchen sofort den Tierarzt auf. Sprechen Sie uns an, wir helfen Ihnen gerne.

Hühner, Enten oder Gänse gehören nur auf den Bauernhof? Das muss nicht sein, denn viele Tierfreunde halten das muntere Federvieh auch in mehr städtischen Umfeldern und holen sich damit ein Stück Landleben in den eigenen Garten. Im englischsprachigen Raum wird dies häufig „Backyard Flock“ (Hinterhofherde) genannt. Dahinter verbirgt sich eine artgerechte Haltung von meist kleineren Rassen, wie Zwerghühnern oder Zwerggänsen. Zur Unterbringung ist nicht viel erforderlich: ein Freilauf im Garten und ein einfaches Haus, das der gefiederten Schar Schutz vor Wind und Wetter bietet. Der Vorteil von Haushühnern liegt klar auf der Hand. Zum einen genießt man die idyllische Atmosphäre, die sie verbreiten und erhält zudem – quasi als Nebenprodukt – frische Bio-Eier für das Frühstück. Auch die Fütterung der Federtiere gestaltet sich durch fertige Futtermischungen aus der Zoologie denkbar einfach. Und sollte eines Ihrer Tiere krank sein, erhalten Sie in unserer Praxis professionelle Hilfe, durch unser speziell geschultes Ärzteteam. Gerne stehen Ihnen unsere Experten auch bei Haltungs- und Fütterungsfragen zur Seite.

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